Das Rathaus der Stadt Luxemburg

Das Rathaus der Stadt Luxemburg

Die französischen revolutionären Kräfte eroberten im Jahre 1795 die Festung der Stadt Luxemburg und zwangen die Franziskanermönche zum Verlassen des Klosters, das sich auf dem Wilhelmsplatz befand. Im Jahre 1804 schenkte Wilhelm II. das Kloster während eines Besuchs von Napoleon I. der Stadt Luxemburg.

Das gegenwärtige Gebäude des Rathauses wurde von dem aus Lüttich stammenden Architekten Justin Remont zwischen 1830 und 1838 erbaut. Die erste Sitzung des Gemeinderates fand am 22. Oktober 1838 unter dem Vorsitz des Bürgermeisters François Scheffer statt.

Am 15. Juli 1844 wurde das Rathaus vom König der Niederlande und Großherzog von Luxemburg Wilhelm II. eingeweiht.

Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurden die Keller des Rathauses, in denen der Markt stattfand, in Büros umgewandelt. Die beiden Löwen, Werk des luxemburgischen Bildhauers Auguste Trémont, wurden erst im Jahre 1938 hinzugefügt.

Heute beherbergt das Rathaus die Büros der Hauptverwaltung und der Ratskammer, die als Veranstaltungsort für nationale und europäische Veranstaltungen jedweder Art dient, wie beispielsweise für die Unterzeichnung des Vertrags der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) oder für den Empfang von Landesherrn und Staatsoberhäuptern, die zu Besuch in Luxemburg sind.

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