Das Stadt-Palais (Cercle municipal)

Das Stadt-Palais (Cercle municipal)

Das Stadt-Palais dient als Verwaltungsgebäude mit mehreren Empfangssälen. Auf dem Gelände des Stadt-Palais stand zuvor ein Gebäude, das als Sitz des Literarischen Zirkels gedacht war, letztendlich jedoch das Restaurant „Beim Gréitchen“ beherbergte, bis die Stadt Luxemburg dort den Bau eines großen Verwaltungsgebäudes beschloss. Bei der im Jahre 1902 gestarteten Ausschreibung erhielten Pierre und Paul Funck, ein Familienteam aus Vater und Sohn, 1904 den Zuschlag. Der Umzug der Verwaltung begann im Jahre 1909, doch das neubarocke Gebäude wurde offiziell erst 1910 eingeweiht. An der Fassade über dem Balkon befindet sich ein Fries, welches die Übergabe des Freiheitsbriefes an die Bürger der Stadt Luxemburg im Jahre 1244 durch Gräfin Ermesinde darstellt.

Das Gebäude beherbergte bis 1969 den Gerichtshof der 1952 in Luxemburg gegründeten Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS). Die Säle im Inneren des Gebäudes dienten für die öffentlichen Verhandlungen des Gerichts während der Arbeiten der im Stadtpark gelegenen Villa Vauban.

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